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USA


oder: Mein ganz persönliches Abenteuer



Link zu meiner Organisation: YFU

1-Austausch in 12 Schritten
2-Vorbereitungstagung
3-Erfahrungsbericht

Austausch in zwölf Schritten



1)Planung:
Mindestens ein Jahr vor der geplanten Abreise sollten Jugendliche anfangen, ihr Austauschjahr zu planen. Dazu gehört: Informationsmaterial lesen, Organisationen vergleichen und mit ehemaligen Austauschschülern sprechen.

2)Bewerbung:
Der erste konkrete Schritt auf dem Weg ins Ausland ist die schriftliche Bewerbung. YFU verschickt die Bewerbungsunterlagen ab Mai im Jahr vor der Abreise.

3)Auswahl:
Wer die formalen Voraussetzungen erfüllt, wird zu einem Auswahlgespräch eingeladen, wenn möglich in der Nähe seines Wohnorts. Das Gespräch wird von einem ehrenamtlichen Komitee geführt. Nach etwa vier Wochen informiert YFU schriftlich über das Auswahlergebnis.

4)Vorbereitungstagung:
Wir legen großen Wert auf eine ausführliche Vorbereitung und laden alle Teilnehmer zu einer einwöchigen Tagung ein. Auf diesem Seminar vermitteln ehemalige Austauschschüler ihre Erfahrungen und zeigen, wie man eine fremde Kultur entdecken kann.

5)Versicherung und Visum:
YFU kümmert sich um die Versicherung für Austauschschüler (Ausnahme: Europa-Programme). Für das Visum besorgt YFU die notwendigen Unterlagen und erklärt genau, was Teilnehmer tun müssen, um ihr Visum zu erhalten.

6)Informationen:
Wir haben umfangreiche schriftliche Unterlagen mit Informationen über das jeweilige Gastland und Tipps zu Themen wie Gepäck, Taschengeld, Gastgeschenke und vieles mehr zusammengestellt. Für Eltern bieten wir zudem regionale Informationsveranstaltungen an.

7)Abreise:
YFU ist auch bei der Reise vor Ort. In der Regel bringt ein Reisebegleiter die Austauschschüler ins Gastland, wo sie von YFU-Mitarbeitern oder ihren Gastfamilien empfangen werden. Die Abreisetermine liegen im Juli oder August, Ausnahmen sind Japan (März), Thailand (Mai) und Indien (Juni).

8)Ankunft:
In den meisten Ländern beginnt das Austauschjahr mit einem Orientierungsseminar, bevor die Schüler in ihre Gastfamilien reisen. Wenn nötig, sorgen unsere Partnerorganisationen auch dafür, dass den Austauschschülern Grundkenntnisse der Landessprache vermittelt werden, zum Beispiel durch einen Sprachkurs vor Ort.

9)Betreuung im Gastland:
Während des Jahres werden alle Jugendlichen und ihre Gastfamilien persönlich betreut. Betreuer wohnen in der Region und sind für alle Fragen ansprechbar. Unsere Partnerorganisationen bieten begleitende Seminare und Treffen an, auf denen Schüler und Gastfamilien Erfahrungen austauschen können.

10)Betreuung in Deutschland:
Während des Jahres ist YFU auch für Eltern in Deutschland ansprechbar. Wir veranstalten regionale Treffen für Eltern, um sie auf die Abreise und die Rückkehr ihrer Kinder vorzubereiten. Zudem steht unsere Geschäftsstelle für alle Fragen zur Verfügung.

11)Rückkehr:
Die meisten Austauschschüler besuchen noch im Gastland ein Re-Entry-Seminar, um sich auf ihre Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. Alle Jugendlichen, die ihr Austauschjahr in Europa verbracht haben, versammeln sich beim „Young Europeans‘ Seminar“ (YES), bevor sie in ihre Familie im Heimatland zurückkehren.

12)Nachbereitung:
Mit der Rückkehr ist Austausch bei YFU noch nicht vorbei. Wir bieten zwei- bis dreitägige Nachbereitungsseminare an, auf denen unsere Teilnehmer ihre Erlebnisse reflektieren können. Als Ehrenamtliche engagieren sich viele YFU-Ehemalige für Völkerverständigung und tragen so den Austauschgedanken weiter.




Vorbereitungstagung



Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum erfolgreichen Austauschjahr. Auf unseren Vorbereitungstagungen (VBT) verbringen Teams von YFU-Ehemaligen eine intensive Woche mit unseren zukünftigen Austauschschülern. Die Ehemaligen treffen sich mit Gruppen von 20 bis 45 Teilnehmern pro Seminar in einem Tagungshaus.

Dort wird in Kleingruppen darüber diskutiert, wie man interkulturelle Kommunikationsschwierigkeiten bewältigen und sich in einer fremden Kultur zurecht finden kann. Dabei wird auch die eigene Kultur unter die Lupe genommen.

In Diskussionsrunden, Referaten und Rollenspielen geben die Ehemaligen ihre Erfahrungen weiter und besprechen länderspezifische Eigenarten. Die zukünftigen Austauschschüler können in einer Simulation ausprobieren, wie schwierig es ist, eine andere Kultur zu besuchen – und wie es funktionieren kann.

Nach dem Seminar können es viele unserer Teilnehmer kaum noch erwarten, ins Austauschjahr aufzubrechen!




Erfahrungsbericht



Alles in einem war das Jahr in den USA vielleicht das schönste, was ich bisher erlebt habe und je erleben werde. Ich habe so unglaublich viel gelernt und so viel erlebt. Ich habe mich selbst gefunden, meine Grenzen erkannt und weiß nun, was es heißt, auf eigenen Beinen zu stehen.

Ich habe eine andere Kultur kennen gelernt und festgestellt, wie sehr Deutschland mich geprägt hat. Ich weiß nun, was es heißt, stolz auf sein Land zu sein und auch immer das Positive im Negativen zu sehen.

Ich habe gelernt, nicht aufzugeben, so schwer es auch manchmal sein kann. Ich weiß nun, wie unglaublich wichtig mir meine Familie und auch meine Freunde sind. Ich habe meine Wertvorstellungen von vorne bis hinten geändert und sehe das Leben aus einem anderen Winkel.

Es war einfach ein unvergessliches Jahr und eine große Bereicherung für mein Leben. Etwas, das ich zu jeder Zeit, ohne auch nur ein bisschen zu zögern, immer wieder tun würde.

-Für den ganzen Bericht:
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